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20 Jahre Marriage Encounter in den 5 neuen Bundesländern
Am 28.04. feierten Ehepaare, Priester und Ordensleute das 20jährige Bestehen der Ehebewegung Marriage Encounter. Bischof Leo hatte diese Bewegung in die damalige DDR gelotst. Locker und frohgelaunt erzählte er zusammen mit Gerti und Wolfgang Mücke den etwa 120 Teilnehmern des Jubiläumstreffens von den Anfängen und den abenteuerlichen Wegen, auf denen die westlichen Referenten - Ehepaare aus Österreich und Belgien -  sich und ihre Unterlagen für den Kurs nach Magdeburg brachten. Beeindruckend war der Einsatz der Paare und Priester, die damals trotz Mauer in die DDR kamen. Trotz mancher Ängste   machten sich auf den Weg, um den hiesigen Paaren, Priestern und Ordensleuten die beeindruckende Erfahrung zu ermöglichen, die auch eine noch so gute Ehe zu einer noch besseren machen kann. Aus Belgien waren Paula und Henki angereist; mit  Marlies und Robert gehörten zu denen Personen der ersten Stunde. Pater Reinhold Ettl kam eigens von Feldkirch in Vorarlberg angereist, um den Tag mitzufeiern. Das verantwortliche Team für die Region Ost von Marriage Encounter, Uschi und Bernd Wolf mit Pater Johannes Schreml, hatte nicht vergeblich eingeladen: Manche Teams von Österreich und von Belgien und manche von den Teilnehmerpaaren aus den ersten Eheseminaren sahen sich  nach langen Jahren zum ersten Mal wieder. Es herrschte große Freude und fröhliche Stimmung unter den Festgästen. Als P. Kordes die Anfänge der Bewegung, ihre Bedeutung, ihr Ziel und ihre Entwicklung Revue passieren ließ, wurde deutlich, welche Aktualität die Arbeit in unserer Zeit der Sprachlosigkeit hat. Das miteinander Sprechen , und Austauschen von persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen wurde auch an diesem Tag durch interessante Impulse und Anstöße gefördert und lebendig gestaltet. Ein Netzwerk an Beziehungen, spielerisch deutlich   gemacht durch das frohe Tanzen und Schwenken von bunten Schals, die - aneinandergeknüpft - ein buntes Netz für den reichen Fischfang darstellten.
In seiner Predigt während der Festmesse am Nachmittag verdeutlichte der Zelebrant das Motto von Marriage Encounter: "Liebet einander, wie ich Euch geliebt habe". Er zeigte, warum es in heutiger Zeit nötig ist, "die Kunst, als Paar zu leben" zu erlernen. Die neuen Entwicklungen in der Gesellschaft mit der Partnerschaft als eigenständige Lebensform verlange eine viel größere Fähigkeit zur Kommunikation. Anhand der Vision des Profeten Ezechiel von der Tempelquelle zeigte er, dass diese aber nur in tiefer Verbundenheit  mit dem, der die Liebe ist, die "unterschwellige" Wirkung aufweise, die heilend ist, fruchtbar wird und "das bittere Wasser wieder gesunden" läßt, und zwar  bei den Partnern untereinander und bei allen, denen die beiden so begegnen. Nach dem Gottesdienst konnten die Gäste bei einem Imbiss weiter ihre Erinnerungen und Erfahrungen austauschen . Sie nahmen diese Gelegenheit gern wahr und blieben noch lange zusammen.
Wie geht
Marriage Encounter?
- Eine Zusammnefassung
zur
Jubiläumsfeier
am 28. 04. 2001
Eindrücke gesammelt und zusammengefasst von Bernd Kordes